Erfahrungen in der Gruppe

Geborgenheit und Sicherheit


Das Leben in einer Gemeinschaft gibt dem Kind Geborgenheit und Sicherheit. Ältere Kinder lernen Rücksicht zu nehmen auf Jüngere, jüngere Kinder lernen wiederum von den älteren die Gruppenregeln. Soziales Verhalten bedeutet die Beachtung von bestimmten Regeln im Umgang miteinander. Diese Regeln schließen die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der anderen Kinder mit ein. Die Kinder lernen so, die Gefühle der anderen 

• zu verstehen 

• zu akzeptieren 

• und zu respektieren. 

 

Eigene Bedürfnisse

Gleichzeitig lernt das Kind, seine eigenen Bedürfnisse und Interessen anderen mitzuteilen oder sie zu verteidigen. Dadurch wird das Selbstwertgefühl gestärkt. Die pädagogisch tätigen Mitarbeiter vermitteln jedem einzelnen Kind immer wieder, dass es angenommen und akzeptiert wird. Sie versuchen sein soziales Verhalten positiv zu verstärken.

 

Konflikte bewältigen

 

Dennoch gehören Konflikte zum Gruppenalltag. Die Kinder müssen lernen, mit Konflikten umzugehen und sie zu bewältigen. Den Kindern wird bewusst gemacht:

 

• nicht wer stärker oder älter ist, hat das Recht auf seiner Seite 

• nicht mit Gewalt, sondern mit Worten soll man verhandeln 

• gemeinsam kann man Lösungswege suchen 

• auf Kompromisse kann man sich einlassen/ sie können für beide von  

  Vorteil sein 

• aus dem Gegeneinander sollte ein Miteinander geschaffen werden

  

Erziehung zur Selbstständigkeit

Die Erziehung zur Selbstständigkeit hat in der Gruppe besonderen Stellenwert. Das Kind erfährt, dass es bestimmte Dinge schon alleine kann. Es lernt so, Verantwortung zu tragen, und dies stärkt wiederum sein Selbstwertgefühl.